Bildungsverständnis

Lernen und Bildung sind keine Gegenstände, die an passiv empfangenes Kind herangetragen werden. Es sind aneignende Tätigkeiten. Das Kind ist dabei auf auffordernde Personen und eine anregungsreiche Umwelt angewiesen, die eigentliche Lernleistung vollbringt es jedoch selbst.

Daher wird in der pädagogischen Fachpraxis vom konstruierenden Kind gesprochen, das sein individuelles Bild von Welt durch Hinterfragen und Erforschen beständig weiterentwickelt. Dieser eigenaktive, nicht berechenbare Vorgang wird als Selbstbildung bezeichnet und kennzeichnet unser Verständnis von frühkindlicher Bildung in der Kita.

Es geht darum, Kinder bei ihren Entdeckungen, ihren Bildungs- und Lernvorgängen möglichst wenig zu stören, Fehler zuzulassen und sich mit fertigen Erklärungen zurück zu halten. Lernerfolge der Kinder führen zu steigendem Selbstvertrauen, das wiederum Lust auf neue Herausforderungen macht und die Kompetenzen für die Bewältigung schwieriger werdender Aufgaben stärkt. Insofern haben Lernen und Bildung in der Kita viel mit der Haltung der PädagogInnen zu tun, die dafür Sorge tragen, dass Bildungs- und Lernprozesse in spielerischer Weise und in spielerischer Umgebung stattfinden.

Der inhaltlichen Orientierungsrahmen der Angebote in der Kindertagesstätte ist in den Hamburger Bildungsempfehlungen gesetzt und in der Ausdifferenzierung durch das Qualitätsmanagementsystem der Einrichtung detailliert ausgestaltet.

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Ev. Integrations-Kita Maria Magdalena
Leitung Inga Breuer
Achtern Born 127
22549 Hamburg
Tel. 040 / 832 12 11
Fax 040 / 840 04 475
kita@maria-magdalena-kirche.de

Öffnungszeiten:

Mo-Fr: 06:00 - 17:00 Uhr